Filmprojekt „Races“ geht auf Reisen und nimmt an Festivals teil

20190426Races1„Races“, der Kurzfilm des Westfalen-Kollegs, schaffte es Ende März beim „Niederrhein Filmfestival“ in die Endausscheidung. Ein Filmausschnitt aus „Races“ war sogar im Festivaltrailer zu sehen.

Zwar wurde „Races“ nicht mit dem Endpreis geehrt, aber allein die Tatsache, dass der Film unter 900 Einsendungen die letzte Runde erreicht hat und im Trailer Verwendung findet, zeigt die Qualität der Arbeit. Nun hat der Film eine Reise angetreten, die sich weit über deutsche Grenzen hinaus bewegt.

Im Frühjahr 2018 hatte das Westfalen-Kolleg mit Studierenden und Filmschaffenden das Filmprojekt "Races" abgeschlossen, im Winter folgte noch eine Dreheinheit mit Interview, bei der die Beteiligten Rede und Antwort standen. Außerdem wurde und wird eifrig an Untertiteln in verschiedenen Sprachen und einer Verbesserung der Tonqualität gearbeitet. Film bedeutet ja auch Bewegung und so entsteht auf der pädagogischen Ebene gerade „am laufenden Meter“ Begleitmaterial zu dem Film, das Rassismus und Diskriminierung im Sport auf verschiedenen Zeitebenen anspricht.

Während sich die Arbeit an und um den ausgezeichneten Film in den heimischen Gefilden des Ruhgebiets abspielt, wird der Film unterdessen auf eine weltweite Reise geschickt. Bei „Starlight“, einem indischen Kurzspielfilmfestival in Hyderabad, erreichte „Races“ im Winter 2018 eine Nominierung für die Kameraarbeit. Im Spätsommer 2019 wird sich vielleicht eine weitere Teilnahme auf dem indischen Subkontinent anschließen, nämlich in Pune am „Great Message International Film Festival“. Im Westen gelangte der Film schon bis nach Kanada, wo er beim „Alternative Film Festival“ im Winter 2018 als Semifinalist ausgezeichnet wurde, und zwar für die Kameraarbeit und in der Kategorie „best drama“, was die Filmgattung zwischen Melodram und Sozialdrama beschreibt und dabei Historienfilme miteinbezieht. Aber auch auf dem nordamerikanischen Kontinent wird die Reise weitergehen, so etwa auf dem „Twin Tiers“-Filmfest in den USA. Europäische Stationen werden u.a. noch in Großbritannien, Spanien und Bulgarien („Mind the Indie Film Festival“ in Plovdiv) liegen. Sogar der afrikanische Kontinent steht noch aus, mit Bewerbungen beim „Africa Human Rights Film Festival“ und beim „Realtime International Film Festival“ in Lagos, Nigeria.

Diese große Reise, die der Kurzfilm des Westfalen-Kollegs bereits angetreten hat und weiter fortsetzt, zeigt, wie sehr sich das Filmprojekt „Races“ als „Indie“, so der Spitzname für „independant movies“, bewährt hat. 20190426Races420190426Races320190426Races2

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