Biologie

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Projekt "Genetischer Fingerabdruck"

Genetischer Fingerabdruck

„Buche oder Eiche?“

Bei dieser Frage geht es im Bio-Leistungskurs um die Auswahl einer Pflanze für die Isolierung und Untersuchung von DNA.

Seit dem Schuljahr 2007/08 verfügt das Westfalen-Kolleg über ein molekularbiologisches Schülerlabor.
Dieses Labor wurde bisher von neun Biologie-Leistungskursen genutzt. Die Studierenden der LKs isolierten in mehreren Arbeitsschritten ein bestimmtes Gen aus Blättern einheimischer Blütenpflanzen.

Im September 2008 präsentierten einige Kursteilnehmer das Projekt auf dem Rütgers-Stiftungstag in Herne.

 

Biotechnologisches Praktikum

Grün fluoreszierende Bakterien

An der Technischen Universität Dortmund fand  im Januar 2008 ein biotechnologisches Praktikum statt, das exklusiv für acht Studierende des Westfalen-Kollegs eingerichtet wurde. Auf Grund des großen Anklangs wurde das Projekt im August 2008 wiederholt. Das Angebot richtete sich vor allem an Studierende, die ein Studium im Bereich der Biowissenschaften bzw. Medizin anstreben.

Die thematische Ausrichtung der Veranstaltung erfolgte in enger Absprache mit den Biologie-Leistungskursen des Kollegs. Die Studierenden führten spezielle Experimente zur Bakteriengenetik durch. Sie hatten dabei die Möglichkeit, biotechnologische Verfahren kennen zu lernen, die u.a. bei der Herstellung von Arzneimitteln eine Rolle spielen. Diese Veranstaltung wurde von dem Biochemiker Dr. Pevec geleitet. Besonderer Dank gilt Professor Wichmann, Abteilung Bioverfahrenstechnik, der die Laborarbeitsplätze für dieses fünftägige Projekt zur Verfügung stellte.

 

Gewässerökologisches Praktikum

Gewässerökologisches PraktikumIm Ökologieunterricht behandeln wir das Thema „aquatische Ökosysteme“.
Die Beschäftigung mit dem Gegenstand „Fließgewässer“ ist hierbei obligatorisch.

Auf einer halbtägigen Exkursion werden an verschiedenen Stellen eines Bachlaufs sowohl die Gewässergüte als auch die Gewässerstrukturgüte untersucht. Hierzu wird im Gelände ein einfaches Labor aufgebaut. Mit Hilfe von Stereolupen und Bestimmungsliteratur werden die zuvor im Bach gesammelten Lebewesen identifiziert. Anhand der Häufigkeit ihres Vorkommens und des ihnen zugeordneten Indexwertes kann daraufhin die Qualität des Fließgewässers ermittelt werden.  Eine geomorphologische Untersuchung des Baches schließt sich an.

Seit dem Schuljahr 2007/08 nutzen wir das Angebot der „Grünen Schule“ im Schulbiologischen Zentrum der Stadt Dortmund, Exkursionen nach individueller Absprache durchzuführen. Kooperationspartner der „Grünen Schule“ sind der NABU und die Heinrich-Böll-Gesamtschule, die eine Naturschutzpatenschaft für den Dellwiger Bach übernommen hat. Dieser ehemalige Schmutzwasserlauf ist in den 1980er Jahren durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen in ein naturnahes Gewässer umgewandelt worden. Inzwischen steht der Dellwiger Bach unter Naturschutz.
Dank des Angebots der „Grünen Schule“ können Studierende des Westfalen-Kollegs Dortmund ein gewässerökologisches Praktikum am Dellwiger Bach durchführen.

Da sowohl die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule als auch die Studierenden des Westfalen-Kollegs mehrmals im Jahr Untersuchungen am Dellwiger Bach vornehmen, können Trends in der Entwicklung des Gewässers sehr gut verfolgt und anhand der jeweiligen Protokolle dokumentiert werden.

Gewääserökologisches Praktikum

siehe auch unter Aktuell: