Bundestagskandidaten zu Gast im Kolleg

Kandidatendebatte Am Dienstag, den 09.07.2013 trafen sich die hiesigen  Bundestagskandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien in der Cafete des Westfalen-Kollegs, um sich mit den Studierenden über die Themen Bildungs-, Familien- und Arbeitspolitik auszutauschen. Im Vorfeld sind von den Studierenden in ihren Kursen gezielt Stellungnahmen zu den Themen vorbereitet worden, zu denen die Kandidaten dann Stellung beziehen mussten.
Angesprochen wurden in den Statements die Finanzierung eines Studiums gerade für Absolventen des zweiten Bildungswegs, Bildungsgerechtigkeit vor allem für Studierende mit Migrationshintergrund, die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Kinderbetreuung und die Frage, inwiefern ein bedingungsloses Grundeinkommen für die Parteienvertreter ein vertretbares, mögliches Modell darstellt. Einigkeit konnten die Vertreter der Parteien in der Auffassung erzielen, dass der zweite Bildungsweg gerade im Zuge des Prinzips „Lebenslanges Lernen“ einen wichtigen Bestandteil der Bildungslandschaft darstellt. Streit entzündete sich vor allem an der Frage, wie die Förderung aussehen sollte. In der späteren Befragung durch das Publikum wurden unzureichende Integrationsinstrumente für Migranten in Deutschland bemängelt, die häufig ohne jede Sprachkenntnis in Schulen gesteckt würden und selber über ein labiles soziales Umfeld verfügten. Auch eine verstärkte Absprache und Vereinheitlichung von Regelungen in bildungspolitischen Fragen, z.B. die Anerkennung von Studienabschlüssen, für ganz Europa wurde gefordert. Zum Ende der Debatte verabschiedeten sich die Moderatoren von allen Teilnehmern in der Hoffnung, dass den Studierenden mit der Diskussion möglicherweise etwas klarer sei, wofür die Parteien stünden und was man folglich von ihren Programmen zu halten habe. Das müssten die Studierenden letztlich jeder für sich entscheiden.
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