Nach den Sternen greifen - Ausflug ins Bochumer Planetarium

Planetarium Am Dienstag, den 5. Juli, begaben sich ein Vorkurs und der Leistungskurs Philosophie auf eine weite Reise. Im Planetarium in Bochum tauchten sie ein in die Grenzenlosigkeit des Universums, schwebten vorbei an unzähligen Planeten, Sternen und Monden und versuchten zu begreifen, dass es nirgendwo dort draußen im Weltall eine Mitte gibt, um die herum sich alles bewegt und an der man sich orientieren könnte. 

Sobald Menschen glaubten, eine solche Mitte gefunden zu haben – so der Kommentator der Show „Entdeckung des Himmels“ - wurde sie durch neue Entdeckungen aus dem Zentrum an den Rand gedrängt. Dieses Schicksal erlitt unsere Erde ebenso wie unsere Sonne, dann unsere Milchstraße und nun auch unser Universum. Die letzten Bilder zeigten viele unterschiedliche Universen, die wie bunte Seifenblasen umeinander herumtanzten. Uns allen wurde schwindelig bei der Vorstellung, dass es im Weltall keine Grenze gibt und der Raum sich stattdessen immer weiter ausdehnt, aber nirgendwohin ... „Großartig, aber auch ein wenig gruselig. Ich komme mir so klein vor...“ So und ähnlich lauteten die Kommentare bei anschließenden Spaziergang in ein Café. In vertrauter Umgebung wurden ganz irdisch Getränke und etwas zu essen bestellt und das beruhigende Gefühl genossen, in diesem begrenzten Raum an einem sicheren Ort zu sein.

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