Exkursion zum Schultenhof in Dortmund

PaSchultenhof.jpgssend zur übergeordneten Thematik des 3. Semesters Landwirtschaftliche Nutzung im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie“ besuchte der Erdkunde Leistungskurs des Westfalen-Kollegs am 16.01.2018 den Schultenhof in Dortmund, um „Bio- Landwirtschaft mitten in der Stadt (zu) erleben!“ 

Menschen mit und ohne Behinderung leben und arbeiten auf dem Schultenhof nach einem besonderen Konzept. Dieses beinhaltet den Anbau, die Verarbeitung und die Vermarktung der eigenen Produkte. Es werden Getreide, Kartoffeln und Freilandgemüse sowie im Gewächshaus Feingemüse angebaut. Zudem gehören frische Bio-Eier, Mastschweine und Freilandhühner zum Hof, dessen Waren im Hofladen verkauft werden. Zudem bietet der Hof für die Kleinen, aber auch – wie die Exkursion zeigte – für die Großen weitere Tiere zur Beobachtung oder einfach zum Streicheln.

Unter sachkundiger Führung durch Marion Metzger von „querwaldein e.V.“ erkundete der Kurs bei regnerischem und kaltem Wetter den Hof. Frau Metzger referierte über den Bioland-Verband, dem der Hof angehört. Bioland beinhaltet strenge Öko-Richtlinien, die z.B. über die der EU hinausgehen. So werden z.B. die Futtermittel für die Tiere i.d.R. auf dem eigenen Hof angebaut. 

Im Gewächshaus durften die Studierenden den Menschen mit und ohne Behinderung bei verschiedenen Tätigkeiten, wie der Sortierung von Feldfrüchten oder dem Pflanzen erster Tomatenstecklinge, über die Schulter schauen und kamen mit ihnen ins Gespräch. Das Angebot frische Sellerie zu probieren nahmen viele Studierende dankend an.

Beim weiteren Rundgang ging es, über z.T. sehr matschige Wege, zu den Feldern des Hofes. Fruchtwechsel und weitere Grundsätze des ökologischen Landbaus wurden an dieser Stelle noch einmal anschaulich verdeutlicht.

Zum Ende standen der Hühnerstall und die Mastschweine auf dem Programm. An dieser Stelle wurden die im Unterricht besprochenen Unterschiede zwischen Biohaltung und konventioneller Tierhaltung besonders deutlich. Somit konnte das Ziel erreicht werden, dass die Studierenden theoretisches Unterrichtswissen vor Ort erleben und mit der Realität abgleichen können.

Den Abschluss bildete der gemeinsame Besuch des Hofcafes, bei dem die zuvor gewonnenen Eindrücke noch einmal besprochen werden konnten.

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